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Aktueller Stand

24. Mai 2013 | Prog. 15. April 2013

Egschiglen

Organisation:   Egschiglen
c/o:   Birgit Ellinghaus
Anschrift:   50678 Köln
Zwirner Str. 26
Email:   birgit@albakultur.de
2te Email:   m-egschiglen@t-online.de
 
Telefon:   (0221) 813211
Fax:   (0221) 811053
Website:   www.egschiglen.de
 
Gründung(sjahr):   1991
Rechtsform [#4]:   GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
Leitung:   Tumenbayar Migdorj und Tumursaikhan Yanlav
 

Ensembles für traditionelle Musik und Folk

Untereinheit:   Mongolisches Streichquintett mit Kehlkopfgesängen
Musiker:   5 (ohne Gastmusiker)
Details [2042 Zeichen]:  

Gegründet von Meisterschülern des Konservatoriums in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar im Jahr 1991, die nach dem Zerfall der Sowjetunion mit Unterstützung der IOV der UNESCO Mitte der 1990er Jahre nach Deutschland
kamen, gehört das Quintett heute zu den wenigen mongolischen Ensembles, die weltweit bekannt wurden.
Egschiglen stellen zeitgenössische Musik in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und erforschen auf traditionellen mongolischen Saiten-Instrumenten und mit zentralasiatischen khöömii- und urtiin duu-Gesängen systematisch deren klanglichen
Dimensionen. Sie bringen die kargen, endlosen Weiten und immensen leeren Räume mongolischer Landschaften zum Klingen – mit einem unverwechselbaren orchestralen Klang in der Tradition der höfischen Musik Dschingis Khans.
Die fünf Musiker präsentieren innovativ und charismatisch die überlieferten 'Identitätszeichen' ihrer Kultur und bearbeiten mit größter Virtuosität den 'kreativen Steinbruch' mongolischer Klänge, Rhythmen, ritueller und profaner Musik aus der
Perspektive des 21. Jahrhunderts, wie z.B. Motive chinesischer und russischer Folk-Musik, die wie in einem Sergio-Leone-Western-Soundtrack klingen. Auf langsameren Stücken weisen leicht dissonante Klangbilder Parallelen mit dem Violine-lastigen Sound der ersten Velvet Underground-Veröffentlichungen auf (BBC). Das Vergangene
wird zeitgenössisch, das Regionale wird universal – und fasziniert damit das Publikum rund um den Erdball.
Besetzung: Tumenbayar Migdorj (moriin khuur, Gesang), Tumursaikhan Yanlav (moriin khuur, hel khuur, Gesang), Amartuwshin Baasandorj (khöömii, asiatische Perkussion, tobshuur, khuuchir), Uuganbaatar Tsend-Ochir (ih khuur, Sarangerel), Tserevsamba (yoochin, yatga, urtiin duu, asiatische Perkussion) sowie Ariunaa Tserendavaa (Tanz und Taivan) und Chimeddoo (Moderation).
Diskografie: Traditionelle mongolische Lieder, Heaven and Earth 1996. Gobi, Heaven and Earth 1997. Songs of Mongolia, ARC 2001. Zazal, Heaven and Earth 2002. Gereg, Heaven and Earth 2007.



Erklärung zum genannten Tätigkeitsbereich / zur Rubrik


24. Mai 2013

Ensembles für traditionelle Musik und Folk

Ensembles, die sich mit überlieferten populären ländlichen oder urbanen Musiken seit dem Beginn der Zeitrechnung in lokaler und regionaler Ausprägung beschäftigen. Dazu gehören Tanz- und Festmusiken, spirituelle und rituelle Musiken, politische Lieder, Volkslieder etc. Eine Unterkategorie ist der Folk, mit dem die Volksmusik Nordamerikas und des angelsächsischen Europas bezeichnet wird. Beispiele: Flamenco, Fado, Joik, Samba, Choro, Milonga…
Das Ensemble muss professionell sein und mindestens seit 3 Jahren bestehen.












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24. Mai 2013 | Prog. 23. Feb. 2012


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24. Mai 2013


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24. Mai 2013 | Prog. 29. Feb. 2012